Blogtour – Die Bloggerbande – Autoreninterview (Werbung)

Ich durfte eine spannende Buchreihe für Kinder lesen. Es heisst „Die Bloggerbande“ und handelt von vier befreundeten Kindern, die ein Abenteuer erleben. In dieser Buchreihe wird nicht nur der Umgang der jeweiligen Kinder mit digitalen Medien in einer spannenden Geschichte verpackt. Es ist gleichzeitig ergänzt um QR Codes, die zu weiterführenden Informationen auf einer kindgerecht gestalteten Webseite führen. Das ganze findet ihr unter www.diebloggerbande.de

Mein 14-jähriger Sohn und ich haben die Bände Parallel gelesen und sind uns einig. Sie sind sehr gut geschrieben und einfach zu lesen und eignen sich vor allem für Kinder zwischen 6 und 10.

Im Rahmen einer Blogtour in Zusammenarbeit mit folgenden tollen Bloggerkolleginnen werden wir euch in den nächsten 7 Tagen die Bücher und allerlei spannende Beiträge zum Thema Kinder im Umgang mit digitalen Medien vorstellen.

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Nun aber zu meinem Interview mit Julia Breitenröder, selbst Mutter von 3 Kindern und Autorin der Bloggerbande. 

Stell Dich doch bitte kurz vor:

Ich heiße Julia Breitenöder und bin Kinderbuchautorin. Schon in der Grundschule wollte ich Schriftstellerin werden, habe diesen Wunsch dann aber in den Wirren der Pubertät vergessen. Nachdem ich Sonderpädagogik studiert, ein Au-pair-Jahr in Kairo eingelegt und als Flugbegleiterin gearbeitet hatte, ist er mir wieder eingefallen – und Wünsche rosten ja glücklicherweise nicht.

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Hast Du Kinder und wie alt sind die?

Ich habe drei Kinder, zwei Mädchen und einen Jungen. Sie sind 12, 10 und 8 Jahre alt.

Wie kamst Du dazu die Bloggerbande zu schreiben?

Mit dem Lingen Verlag verbindet mich eine langjährige gute Zusammenarbeit. Letztes Jahr wurde ich gefragt, ob ich Lust hätte, einen Band der „Bloggerbande“ zu schreiben. In ein Projekt einzusteigen, das jemand anders konzipiert hat, hat mich sehr gereizt. Ich schreibe hin und wieder gerne mit festen Vorgaben und habe kein Problem damit, Vorhandenes mit meinen Ideen zu verweben.

Stecken echte Charaktere hinter den Kindern in der Bloggerbande?

Nein. Celina, Antonia, Tarik und Finn sind rein fiktive Charaktere und genau wie das ganze Setting in Burghausen und die meisten anderen Figuren der Fantasie und Kreativität von Autorin Birgit Ebbert entsprungen, die das Reihenkonzept erarbeitet und die ersten vier Bände geschrieben hat.

Eine Ausnahme gab es allerdings: letztes Jahr konnten Kinder auf der Buchmesse eine Nebenrolle im Buch gewinnen. Da wurde dann eine Figur nach dem Kind benannt und bekam auch ein paar typische Eigenschaften.

Welcher Charakter ist Dein Lieblingscharakter?

Oh, schwierige Frage. Ich mag sie alle sehr gern. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich vermutlich Antonia wählen, weil wir uns ein bisschen ähnlich sind.

Was gefällt Dir am Konzept der Bücher am Besten?

Mich sprechen die Bücher optisch schon sehr an, mit den bunten Covern und der abwechslungsreichen, witzigen Innengestaltung mit Illustrationen, Comics und bunten Seiten. Das Auge liest mit. ☺ Dann finde ich den Gedanken, Krimis mit der digitalen Welt zu verflechten, ziemlich genial. Es ist ein tolle Idee, den Lesern hier Kinder zu zeigen, die verantwortungsvoll mit Medien umgehen – oder vielleicht auch ganz neue Möglichkeiten eröffnen, was man damit tun kann.

Nutzt du selber digitale Medien?

Auf jeden Fall. Ich bin viel im Internet unterwegs, zu Informations- und Recherchezwecken, schreibe oft und gerne Mails. Obwohl ich lieber Bücher aus Papier lese, habe ich meinen e-book-reader mittlerweile schätzen gelernt und möchte ihn nicht mehr missen. Soziale Medien nutze ich auch, bin da aber eher zurückhaltend, weil sie sich doch zu einem enormen Zeitfresser entwickeln können.

Was ist Deine am meisten genutzte App?

Ganz eindeutig der Online-Vertretungsplan meiner Kinder. Wird täglich morgens und abends gecheckt.

Wie und wie oft sollten Kinder aus Deiner Sicht Medien nutzen?

Ich denke, da gibt es keine festen „Faustregeln“. Manche Kinder haben gar kein großes Bedürfnis, Medien zu nutzen, andere würden am liebsten den ganzen Tag vorm Bildschirm sitzen. Kinder sollten den Umgang mit Medien auf jeden Fall kennenlernen, also sollten sie sie natürlich nutzen dürfen. Idealerweise werden sie von einem verantwortungsvollen Erwachsenen herangeführt, der ihnen geeignete Seiten im Netz/Spiele/Filme etc. zeigt.

Da man sich dabei gerne verzettelt oder irgendwo hängenbleibt oder so vertieft ist, dass man nicht merkt, wie die Zeit vergeht (wer kennt das nicht), halte ich festgelegte Nutzungszeiten/-dauer für sehr sinnvoll. Oder das Kind bekommt ein „Stundenkonto“ für jede Woche, und wenn es das gleich am ersten Nachmittag komplett verdaddelt, muss es sich an den folgenden Tagen anderweitig beschäftigen.

Was sollten Eltern aus Deiner Sicht tun um ihre Kinder bei der Nutzung von Medien zu unterstützen?

Eltern sollten ihren Kindern zeigen, welche altersgerechten Möglichkeiten die Medien bieten. Ihnen Kindersuchmaschinen und deren Benutzung vorstellen, bei der Auswahl geeigneter Spiele helfen, den Kindern vermitteln, dass sie immer ansprechbar sind, wenn es Probleme oder Unklarheiten gibt. Aber auch ganz deutlich machen, dass es Dinge im Netz gibt, die noch nicht für Kinder geeignet sind.

Immer wieder sehe ich in der Grundschule (schon in der ersten und zweiten Klasse) Kinder mit den neusten Smartphones, die ohne jegliche Kindersicherung oder Kontrolle überall im Netz herumsurfen, Videos drehen und hochladen (und das nicht immer ohne böse Hintergedanken – aber die Tragweite eines einmal hochgeladenen Films ist ihnen natürlich nicht bewusst) oder whatsapp nutzen (und das gerne auch mal zum Mobben). Tut mir leid, da fehlt mir jedes Verständnis. Kinder müssen nicht alles bekommen, was Erwachsene haben.

Sehr gute Informationen und online-Tutorials für Eltern gibt es z.B. bei den Digitalen Helden.

Hast Du noch andere Bücher geschrieben?

Ja, einige. ☺ Da schreiben mein Hauptberuf ist, und das seit 2007, stehen mittlerweile etliche Titel vom Pappbilderbuch über Vorlesebücher und Erstleser bis zum Kinderbuch in meinen Regalen mit Belegexemplaren. Und es werden hoffentlich noch viele folgen – Ideen gibt es jedenfalls genug.

 

Vielen Dank für das Interview, liebe Julia.

Ich mag Deine Einstellung zu Kindern und der Nutzung von digitalen Medien und erkenne einige Parallelen. Auch bei uns ist das Thema „Medien und Mediennutzung“ natürlich Teil des Alltags. Wie es bei uns zugeht könnte ihr hier lesen.

Und diese Bloggerinnen sind in den kommenden Tagen dabei:

Yasmin von dieRabenmutti.de schreibt zu „Medienkompetenz bei Kleinkindern“
Anita von websites.familymag.net schaut hinter die Kulissen.
Beate von chaoshoch4.de schreibt zu „Multimedia im Kinderzimmer“
Ute von ungeduldsfaden.de schreibt zu „Kinderwebseiten“
Frida von 2kindchaos.com schreibt zu „Sexting – Gefahren im Internet“
Yvonne von limalisoy.de schreibt zu „Integration von Medien im Unterricht“

Gewinnspiel

Und wer jetzt selber Lust aufs Lesen bekommen hat bekommt die Chance im Rahmen der Blogtour eines von 5 Buchpaketen zu gewinnen. Die Pakete werden im Rahmen der Blogtour von allen Blogs gemeinsam verlost, der Versand erfolgt direkt vom Verlag an die Gewinner.

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Ihr könnt folgende Frage hier beim mir im Blog beantworten um in den grossen Lostopf zu kommen:

Wieviele Kinder hat die Autorin Julia Breitenöder?

Teilnahmebedingungen:

  • Teilnahmeschluss ist der 28. Juni 2016 um 23:59 Uhr.
  • Teilnehmen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist und einen Wohnsitz innerhalb Deutschland hat.
  • Für den Versand wird keine Haftung übernommen.
  • Der Rechtsweg sowie die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
  • Alle Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet. Sie werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
  • Ihr erklärt euch damit einverstanden, als Gewinner öffentlich (Vorname) auf Facebook benannt zu werden.

10 Comments

  1. Hi Stephi,

    lieben Dank für das Interview. Und natürlich auch Danke an Julia, die sich die Zeit genommen hatte! Ich finde es authentisch, wenn man selbst Kinder hat und dann solche Bücher gestaltet 🙂

    Liebe Grüße
    Yasmin

  2. Tiffi2000

    Hallo,

    sie hat 3 Kinder (2 Mädchen, 1 Junge)

    LG

  3. Pingback: Integration von Medien im Unterricht - Limalisoy

  4. Daniela Schiebeck

    Sie hat drei Kinder, zwei Mädchen und einen Jungen
    Dankeschön für deinen richtig tollen Beitrag.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  5. Martina Lahm

    Sie hat 3 Kinder

    LG Martina

  6. Yvonne Oe.

    Super Interview. Sie hat drei Kinder, zwei Mädchen und einen Jungen. Danke für die tolle Aktion .

  7. Julia hat 3 Kinder und die Idee mit der Weiterleitung von den Büchern zu den digitalen Medien mittels QR-Code ist genial!

  8. Hallo Stephi,
    ich möchte nicht bei deinem Gewinnspiel mitmachen, habe die ersten drei Bände ja auch zuhause zu liegen – wie du 😉
    Allerdings wollte ich dir sagen, dass ich dein Interview mit Julia super finde. Das ist dir sehr gut gelungen. Wir sehen uns die Woche 😉

    Liebe Grüße,
    Ute vom Ungeduldsfaden

  9. Jenny Siebentaler

    Morgen 🙂
    Sie hat genau 3 Kinder- 2 Mädchen und einen Jungen 🙂

    Ich bin gerne bei der Tour dabei und finde so wieder neues an bücher für meine tochter und für mich selbst! Dankeeee und LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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