Wir haben uns getraut – Kartoffelbrei

Eine der Sachen die für mich in der breifrei Ernährung am schwierigsten auszuhalten ist, ist das riesige Gematsche und Geknete mit dem Essen, das man nach der Mahlzeit von Stuhl, Tisch, Boden und Kind entfernen muss. Ich finde zwar, dass zunehmend weniger Essen ausserhalb des Babymundes landet, aber es ist immer noch genug um einige Zeit mit dem Aufräumen danach zu verbringen. Das Einzige was mich dabei beruhigt, ist dass ich von Bekannten und Freundinnen mit Breikindern ähnliches höre – liegt also vielleicht gar nicht nur am Breifrei-Konzept.

Nun habe ich 5 Wochen lang erfolgreich Mahlzeiten zubereitet die man einigermassen ordentlich mit den Händen essen kann, hatte aber immer im Hinterkopf, dass wir irgendwann auch mal „weicheres“ probieren müssen/sollten/wollen. Aber meine Angst vor der Riesenschweinerei hielt mich lange davon ab. Nun gab es aber am Wochenende Kartoffelbrei mit Fischstäbchen und Mais für alle Kinder und da gab ich mir den letzten Schubs und servierte dem Babymädchen das selbe Mahl – allerdings war der Fisch bei ihr unpaniert.

Und was soll ich sagen?

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Das Babymädchen hat den Kartoffelbrei genussvoll mit den Fingern geknetet und getestet wie die Konsistenz ist und nach einem kurzen Überraschungsmoment landete die Hand samt Brei im Mund. Das Babymädchen war begeistert – so begeistert, dass sie sogar einen Nachschlag haben wollte. Wunderbar!

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