Schnelle Gemüsespätzle für kleine Nudelfans

Ich starte gerade eine kleine Versuchsreihe in Zusammenarbeit mit anderen Foodbloggern. Das Lieblingsrezept des Bloggers wird von mir nachgekocht und auf Baby- und Familientauglichkeit getestet.

Den Anfang macht Isabelle – das Übersee-Mädchen. Eines ihrer Lieblingsgerichte sind Wurstspätzle und beim Lesen des Beitrags lief mir das Wasser im Mund zusammen, Der rauchige Geschmack der Wurst mit Petersilie direkt in den Spätzle vereint – das klang wunderbar. Also habe ich mir eine Spätzlepresse bestellt.

Als ich dann heute loskochen wollte war ich etwas verunsichert ob ich meinem Baby Rauchwurst servieren möchte. Diese ist vermutlich gewürzt und geschmacklich doch recht intensiv und dafür ist sie mir mit ihren (heute genau) 10 Monaten noch etwas zu jung. Also habe ich das Rezept kurzerhand in Brokkolispätzle abgewandelt.

Die liebe Isabelle mag es mir verzeihen und ich gelobe an dieser Stelle schon in den kommenden Tagen für den Rest der Familie die Wurstvariante zu testen.

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zutaten

Ich habe nur die Hälfte der hier angegebenen Zutaten verwendet. Das war ausreichend für einen Erwachsenen und ein Baby.

  • 300g Mehl
  • 4 Eier
  • etwas Mineralwasser
  • etwas Salz (optional, fürs baby habe ich es weggelassen)
  • 200g Brokkoli
  • 1 Bund Petersilie (Ich habe 1TL TK Petersilie verwendet)

Spätzle

Zubereitung

  1. Mehl mit Eiern (etwas Salz) und etwa vier Esslöffeln Mineralwasser zu einem glatten, schweren Teig verarbeiten. (evtl. vorsichtig etwas mehr Mineralwasser hinzugeben, falls der Teig zu fest ist. Der Teig sollte zäh und klebrig wirken)
  2. etwa 2 Liter Wasser zum kochen bringen
  3. Den Brokkoli ganz klein hacken (so klein wie möglich, sonst bleiben Röschen in der Spätzlepresse hängen) oder alternativ pürieren.
  4. Brokkoli und Petersilie zum Teig geben und gut vermischen.
  5. Den Teig in die Spätzlepresse füllen und in das kochende Salzwasser drücken. Nicht zu viele auf einmal, sonst wird alles eine einzige Masse.
  6. Isabelles Tip: Je höher ihr übrigens die Spätzlepresse haltet, desto länger werden die Spätzle – ohne Abstand ins Wasser gepresst, werden es eher Knöpfle.
  7. Schwimmen die Spätzle oben sind sie fertig und können abgeschöpft und in einer Schüssel im Ofen warm gehalten werden.
  8. Bei uns wurden die Spätzle anschliessend noch in einer Pfanne in etwas Butter geschwenkt und mit Parmesan verfeinert. 

Fazit

Ich esse Spätzle so gerne, habe aber bisher (Schande über mein Haupt) meist die aus dem Kühlregal gekauft, weil ich nicht wusste, dass es mit der Spätzlepresse so einfach und schnell geht. Jetzt bin ich süchtig und muss ganz oft Spätzle essen. Und das Babymädchen? Hat fast alles aufgegessen. Ein absolut Baby-Led-Weaning geeignetes Essen auch für BLW-Beginner.

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